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Die nachfolgenden Seiten beschreiben Magazinbeuten, Werkzeuge und Geräte sowie die Schutzkleidung, also Bestandteile einer minimalen Anfangsausrüstung. Die Informationen sollen zudem eine Hilfestellung bei der Auswahl und Anschaffung geben.
Zur Unterbringung der Bienenvölker werden Behausungen, imkerlich Beuten genannt, benötigt. Beuten gehören zu den wichtigsten Betriebsmitteln. Ihre Konzeption ist von beträchtlicher Bedeutung und kann den wirtschaftlichen Betrieb einer Bienenhaltung wesentlich mitbestimmen. Außerdem zählt ihr Kauf, neben dem einer Honigschleuder, zu den teuersten Anschaffungen in der Bienenhaltung. Bezüglich der Beutenbauart haben sich Magazinbeuten weitgehend durchgesetzt.
Zur Bearbeitung der Bienenvölker sind nur wenige Utensilien erforderlich. Zum Notwendigsten gehören hier Stockmeißel, Abkehrbesen und Rauchgerät.
Die züchterische Bearbeitung der Honigbiene hat zu sanftmütigen Bienen geführt, was meist ein Arbeiten ohne Schutzkleidung erlaubt. Dennoch können gelegentlich aggressive, wehrhafte Einzelvölker auftreten bzw. es greifen auch friedfertige Völker bei Ungeschicklichkeiten des Imkers, bei widrigen Wetterverhältnissen, bei Weisellosigkeit, in Ausnahmesituationen bei der Wanderimkerei usw. den Menschen an. Das Bereithalten von stichfester, bienendichter Schutzkleidung, auf die man sich auch in kritischen Situationen verlassen kann, ist daher notwendig.
Die anfänglich notwendigen Investitionen für
wenige Magazinbeuten und Bienenvölker, sowie für Werkzeuge und Schutzkleidung
sind überschaubar. Kostspielige Anschaffung wie die einer Honigschleuder und
der Gerätschaften zur Honigverarbeitung können auf
später verschoben werden, wenn der erste Honig bei einem Imkerkollegen
geschleudert werden kann. Im Übrigen sind bei der Neugründung einer
Bienenhaltung unter entsprechenden Voraussetzungen staatliche Fördergelder
erhältlich. Entsprechende Auskünfte erteilen hierzu die örtlichen
Imkervereine und die Imkerlandesverbände.
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| Update 22.02.2009 | |||
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