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Bienentränke |
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Bienentränken, also künstliche Wasserquellen, sind notwendig, wenn natürliche Wasservorkommen nicht oder nicht immer erreichbar sind.
Beim Einrichten und Unterhalt einer Bienentränke sollte folgendes beachtet werden:
Bienentränken sind im ausgehenden Winter nach den Reinigungsflügen in Betrieb zu nehmen.
Die Wasserversorgung muss durchgehend gesichert sein. Während Versorgungslücken werden andere, mitunter weniger hygienische Vorkommen aufgesucht, von denen sich dann die Bienen nur schwer wieder zurückgewöhnen lassen.
Der Aufstelltort sollte sonnig, warm und windstill sein.
Die Bienentränke ist, wegen des Abkotens der Bienen im Fluge, außerhalb des Abflugbereichs zu platzieren.
Bei der Aufnahme des Wassers ist durch schwammartiges Material, ein Kiesbett, durch Schwimmer (Holz, Kork, Schaumkunststoff) usw. dafür zu sorgen, dass die Wasserholerinnen nicht ins Wasser fallen, ertrinken oder erstarren können.
Die Bienentränken sind frei und sauber zu halten.
Die Bienentränke (A. Guth, 2001), bestehend aus einem 5 Liter Futtereimer und zugehörigem Deckel. Ferner einem großen Untersetzer für Blumentöpfe mit einer fast bis zum Rand reichenden Füllung aus Split oder Kies. Der Deckel wird, zum Auslaufen des Wassers, mit etwa 25 Bohrlöchern von 3 mm Durchmesser versehen.
Nach
dem Aufsetzen des wasserbefüllten Eimers steigt der Wasserstand im Split- oder
Kiesbett so lange an, bis die Bohrlöcher des Deckels unter den Wasserspiegel zu
liegen kommen.
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| Einfache Bienentränke
Eine erhöhte Aufstellung der Tränke ist vorteilhaft. Nachwachsendes Gras behindert so nicht sofort den Anflug und erschwert Schnecken den Zugang. |
Deckel mit Löchern
Das Gitter in der Mitte des Futtereimers, ist ohne Bedeutung für die Funktion. |
A. Guth (2001): Tipps und Anregungen - Monatsbetrachtungen für März.
Bienenpflege 03-2001, 68-73.
| Update 22.05.2009 | |||
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