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Innerhalb eines Bienenstocks ist Bee Space diejenige Distanz, welche von den Bienen nicht oder nur wenig mit Bienenwachs oder mit Kittharz verbaut wird. Sie beträgt zwischen den Waben, den Wabenrahmen untereinander und zu den Beutenteilen 6 .. 10 mm, im Mittel also 8 mm und im Beutenbodenbereich zwischen dem Unterträger des Wabenrahmens und dem Bodenbrett 20 mm.
Entsprechend diesen Erkenntnissen dimensionierte Beuten,
z.B. diejenigen der
Arbeitsgemeinschaft der Magazin-Imker e.V.
,
erleichtern die
praktische imkerliche Arbeit beträchtlich.
Gelände um einen Bienenstandort, welches von den Sammelbienen als Trachtgebiet genutzt wird und die Nahrungsgrundlage der Bienenvölker darstellt.
Die Größe
des Flugkreises ist von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise dem
Trachtangebot, dem Wetter, der Anzahl der aufgestellten Bienenvölker (Konkurrenzdruck)
abhängig. Für eine effiziente Trachtnutzung werden Flugstrecken von 750 ..
1000 m, für eine mäßige Trachtnutzung solchen 1,5 .. 2 km angesehen.
Sammelbienen können unter ungünstigen Verhältnissen noch in Entfernungen von > 3500
m angetroffen werden.
An Pflanzen saugende, honigtauabgebende Insekten (Schnabelkerfen). Imkerlich bedeutsam sind beispielsweise Tannenhonig-, Fichtenquirlschild- und Fichtenrindenläuse.
Beim Blick auf das Flugloch sind die Waben in der Zarge in Längsrichtung angeordnet.
Moderne Magazinbeuten sind fast ausschließlich für Längsbau konzipiert.
Die Anordnung erlaubt der Bienentraube während der Überwinterung dem
eingelagerten Winterfutter zu folgen, ohne die besetzten Wabengassen verlassen
zu müssen. Querbau dagegen verlangt ein Überwechseln in andere Wabengassen,
was besonders für das Überleben schwächerer Bienenvölker bei langen, strengen
Wintern nachteilig ist.
Bienenstock, welcher im Wesentlichen aus Boden, Zargen mit Waben und Deckel modular aufgebaut und an die Volksstärke anpassbar ist. Er ist für die Freiaufstellung und die Bienenwanderung eingerichtet. Die Bearbeitung der Bienenvölker erfolgt von oben (Oberbehandlungsbeute).
siehe auch Längsbau
Beim Blick auf das Flugloch sind die Waben in der Zarge in Querrichtung angeordnet.
Überfallen eines Volks durch Trachtbienen anderer Völker und Plündern der offenen und gedeckelten, flüssigen Vorräte.
Ausgeraubt werden meist schwache oder weisellose Völker
in vorwiegend trachtarmer Zeit, z.B. im ausgehenden Winter oder Spätsommer. Die Angreifer verschaffen sich Zugang nachdem
sie zuvor, nach oft längeren Kämpfen, die Wachen am Flugloch überwältigt
haben. Die ausgeraubten Völker gehen zugrunde. Räuberei lässt sich an ungewöhnlich starkem Flugbetrieb des betroffenen
Volkes, an Balgereien am Flugloch und in fortgeschrittenem Stadium an
herumliegenden Deckelwachsstücken aufgerissener Waben
im Fluglochbereich erkennen. Rechtzeitiges Eingreifen, z.B. durch
Verstellen des Volkes aus dem Flugkreis, kann den Vorgang oft, aber nicht
zuverlässig, beenden. Räuberei wird häufig auch durch imkerliche
Ungeschicklichkeiten ausgelöst, wenn beispielsweise Honig, geschleuderte
Honigwaben, verschüttete Zuckerlösung oder zu langes Arbeiten an offenen Völkern
die Bienen zum Absuchen des gesamten Bienenstandorts veranlassen. Allein der
Duft nicht zugänglichen Honigs kann die Völker in trachtloser Zeit in Aufregung versetzen.
In der fluglosen kalten Jahreszeit oder während wetterbedingten, tagelangen Flugpausen, werden die entstehenden Verdauungsrückstände im letzten Darmabschnitt, der sog. Kotblase, gespeichert. Die Entleerung kann, bei Temperaturen von mindestens 10 °C im Schatten, während eines kurzen Reinigungsfluges erfolgen.
Bienenhaltung, bei welcher die Bienenvölker während des Jahres immer am selben Standort verbleiben.
Gegensatz: Wanderimkerei
Im imkerlichen Sprachgebrauch versteht man unter Tracht, was von Bienenvölkern an Nektar, Pollen und Honigtau eingetragen wird. So herrscht Blütentracht, wenn Nektar und Pollen, und Waldtracht, wenn Honigtau eingetragen wird. Abhängig von der Betrachtungsweise kann beispielsweise auch nach Frühtracht, Entwicklungstracht, Sommertracht, Spätsommertracht oder Läppertracht, Volltracht, Massentracht unterschieden werden.
Der Terminus Tracht wird auch unter einer,
hier nicht verwendeten, anderen Bedeutung benutzt. Dabei spricht
man dann von
einer Tracht, wenn ein Bienenvolk mehr Nahrung
einträgt als von ihm momentan selbst verbraucht wird.
Zargen von Magazinbeuten können mit Trag- oder Auflageschienen für Wabenrahmen ausgestattet sein. Ihr Einsatz verringert die Auflagefläche der Wabenrahmen und damit auch die Gefahr des Zerquetschens von Bienen bei der Bearbeitung der Bienenvölker. Darüber hinaus erleichtern die meist aus Aluminium-, Edelstahl- oder verzinktem Stahlblech gefertigten Schienen das Querverschieben der Waben.
Austausch der im Bienenvolk befindlichen Königin (Weisel) durch eine andere.
Bienenhaltung, bei welcher Bienenvölker im Jahresverlauf zur Erzielung höherer Erträge und/oder zur Gewinnung von Sortenhonigen an Standorte besonderer Trachten (z.B. Raps, Edelkastanie, Weißtanne) verbracht werden.
Gegensatz: Standortimkerei
| Update 19.09.2009 | |||
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